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me, myself and i

Aktualisiert: März 22

beim erstellen meiner neuen webseite, dachte ich das erste mal über einen eigenen blg nach, finde die idee immer noch interessant und starte nun diesen versuch mit einem ersten eintrag. ich möchte diesen blog nutzen, um über meine gedanken und geschichten, meine einstellung gegenüber gewissen [unpolitischen] dingen, ideen und erfahrungen - als frau, mutter, kosmetikerin - mit ms - zu schreiben. vielleicht nur als tagebuch für mich, vielleicht für gleichgesinnte oder interessierte...we will see...

im ersten absatz habe ich schon einiges über mich durchsickern lassen, möchte aber in diesem ersten beitrag etwas mehr über mich selbst schreiben. ich habe auf meiner webseite bewusst darauf verzichtet, weil diese dinge eher in einem blog platz finden und ich meine webseite als kosmetik-plattform nutzen möchte.



mein name ist nathalie burkhard und ich bin im juni 1985 geboren und in vechigen [agglomeration bern] aufgewachsen. zusammen mit meinem wunderbaren mann, unseren kindern emilia und dominic und unseren beiden beagle-damen lebe ich jetzt in unserem haus im emmental. ich würde mich als offene, lebenslustige und ambitionierte person bezeichnen. ich bin kreativ, habe viele solcher ideen [und mein mann hilft mir meist bei der ausführung] und liebe es, zeit mit meiner familie zu verbringen. wir gehen oft spazieren, im sommer wandern wir gerne, bewegen uns rund ums haus und vor drei jahren habe ich meine leidenschaft fürs pilates entdeckt.

zur zeit bin ich vor allem mama und arbeite in einem sehr kleinen pensum [krankheitsbedingt] im home office als hochbauzeichnerin | in der administration für ein architekturbüro.

2010 habe ich mich für eine neue ausbildung als kosmetikerin entschieden, weil mir im büro der kontakt zu menschen und das arbeiten mit den händen fehlte. also besuchte ich die kosmetikfachschule in bern und erhielt mein diplom im januar 2012. es entstand eine grosse liebe zur kosmetik.

kosmetik


als kosmetikerin arbeite ich eng mit menschen zusammen. ich sehe eine gesichts- oder körperbehandlung als eine sehr intime sache an, zumal man einem – anfangs vielleicht fremden person – dadurch sehr viel vertrauen schenkt. wenn mich in meine kundinnen [oder selbstverständlich auch kunden] hineinversetze, möchte ich doch gerne etwas mehr über den menschen erfahren, der mir ins gesicht «fasst» oder mich an meinem körper berührt…aber sollte ich wirklich einen monolog über mich und mein leben auf meiner webseite für mein kleines institut führen...? bei diese frage dachte ich das erste mal über einen blog nach. und habe mich dafür entschieden, einen teil von mir in jenen beiträge preiszugeben. privates soll aber privat bleiben, ich werde auch meine kinder nicht zeigen - aus liebe und zum schutz - sie sollen dann später selber darüber entscheiden können, wieviel sie im netz von sich preisgeben.

diplom | kfb

nach der diplomierung 2012, fing ich an, in kleinem rahmen, in meinem zuhause kundInnen zu empfangen und als meine eltern mir eröffneten, dass sie umbauen und somit meiner mama und auch mir, einen schönen ort zum arbeiten erschaffen würden, nahm ich dies dankend an. 2014 durfte ich dann, in meinem ehemaligen kinderzimmer, mein kleines institut eröffnen und teile dies seither mit meiner mama. seit meinem abschluss, habe ich mich weitergebildet und zusatzausbildungen [sugaring, naildesign [ohne abschluss] und wimpernverlängerung] absolviert.

mein wunsch ist es, mehr zeit in meinem institut verbringen zu dürfen und somit meine selbstständigkeit als kosmetikerin aufbauen zu können.


als sich im sommer herauskristallisiert hat, dass meine bisherige kosmetiklinie per ende jahr eingestellt würde, stand ich vor einer neuen entscheidung bezüglich meines institutes. in voller zuversicht auf eine genesung meinerseits und dass ich wieder neue oder bestehende kundinnen akquirieren kann, habe ich mich bereits letzten august für die marke [ comfort zone ] entschieden und dann im januar 2021 zugesagt. auch nutzte ich diese gelegenheit, mein institut umzugestalten und mein logo weiterzuentwickeln. ich sehe dies wie ein definitives «erwachsenwerden» an und kann es kaum erwarten wieder arbeiten zu dürfen.

meine begleiterin namens multiple sklerose



seit beinahe einem jahr befinde ich mich nun leider in einer art "zwangspause". grund dafür ist meine

erkrankung an multipler sklerose und auch corona.

meine diagnose wurde im sommer 2016 infolge einer sehnerventzündung gestellt. es war zuerst einfach nur ein grosser schock und ich stand einige zeit völlig neben mir. zu gross war die ablehnung und der gedanke an "krank sein". ich suchte mir hilfe und habe dadurch erkannt, dass ich nicht mein ganzes leben so verbringen möchte und liess die grosse "selbstmitleidsblase" platzen.

heute gehe ich sehr offen mit dem thema ms um. ich spüre oft, dass ich mitmenschen anfangs damit überfordere... dies ist grundsätzlich nicht meine absicht. mit dieser offenheit, möchte ich einfach zeigen, dass ms heute kein tabuthema [mehr] sein muss. auch bin ich froh, wenn mich jemand darauf anspricht. ich weiss nicht, ob in vielen augen diese direktheit als verletzend interpretiert wird. aber dies ist - jedenfalls bei mir - definitiv nicht der fall. es fühlt sich oft schlimmer an, wenn es totgeschwiegen wird.

die ms gehört zu mir und ich komme [meistens jedenfalls] gut mir ihr zurecht. jemand hat mir sehr früh nach meiner diagnose gesagt; "versuche die ms als freundin zu sehen...". damals habe ich es nicht verstanden, aber heute bedeutet mir dieser satz sehr viel. ich kann nicht genau erklären warum, aber die ms ist meine freundin. manchmal - zur zeit leider oft - streiten wir, aber grundsätzlich hat die ms mich verändert und zu der nathalie gemacht, die ich heute bin. alle erfahrungen damit haben mich stärker werden lassen. ich informiere mich ernährung, bewegung und diverse therapieformen und gehe viel bewusster durchs leben. ich versuche jeden tag so zu nehmen wie er ist und das beste aus der situation zu machen und über kleine fortschritte glücklich zu sein.

ganz klar, es gibt auch anstrengende, eher trübe tage, in denen sich die ms sehr zickig und gemein verhält. an jenen lasse ich meinen gefühlen auch platz; und bin traurig und wütend. aber ich versuche stets wieder nach vorne zu schauen, mir ziele zu setzen an denen ich mich halten kann und - ganz wichtig - mir das wichtigste in meinem leben: meine familie - vor augen zu halten.


seit dezember 2018, spüre ich die konsequenzen eines weiteren schubes nach der zweiten schwangerschaft durch starke gesichtsschmerzen auf der linken seite. nach vielen fehlgeschlagenen versuchen mit medikamenten, kortisontherapien etc. habe ich mich letzten sommer für eine operation am kopf entschieden. die operation verlief zwar erfolgreich und die schmerzen sind grössenteils weg, leider habe ich dadurch neue symptome und schmerzen am hinterkopf und nacken entwickelt, welche mich nun - insbesondere körperlich - belasten und mir das arbeiten nicht ermöglichen. nächste woche werde ich erneut operiert und ich bin überaus zuversichtlich, dass ich danach - schmerzfrei und wieder voll bewegungsfähig sein kann und endlich wieder durchstarten darf!

so, ich denke für den ersten eintrag sind das schon sehr viele [hoffentlich nicht zuviele] informationen über mich.



ich freue mich bereits auf den nächsten – ideen habe ich sehr viele und werde hoffentlich auch die zeit zum schreiben finden.

ich freue ich mit über leser[innen], kommentare und feedbacks.


bis bald

nathalie

“all that we are is the result of what we have thought. the mind is everything. what we think we become.” buddha


"watch your thoughts; for they become words. watch your words; for they become actions. watch your actions; for they become habits. watch your habits; for they become character. watch your character for it will become your destiny." frank outlaw



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